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Bohms Fabrik und Wohnhaus - Aufnahme vom 9.5.1929 |
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Blick nach Fredersdorf, über den Mühlenteich zum Wohnhaus von Karl Bohm
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Wirtshaus und alte Posthalterei in Vogelsdorf |
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Postkarte um 1900 - Reproduktion Manfred Jagnow
Bis zur Eröffnung der Ostbahnstrecke im Jahre 1867 war in Vogelsdorf etwa seit 1816 eine der großen preußischen Posthaltereien. Die Postkutschen wurden je nach Last meist mit zwei bis vier Pferden bespannt, die hier auf ihrem Weg von Berlin nach Königsberg, Breslau oder Freienwalde gewechselt wurden. Hierzu hatte der Posthalter zeitweilig bis zu 120 Pferde. Dazu mussten natürlich auch Stallungen, Weideland und Futtervorräte vorhanden sein. Es war auch eine besonders große Schmiede in Vogelsdorf nötig, in welcher Reparaturen an den Kutschen ausgeführt wurden. Die Post beförderte damals Personen, Fracht, Pakete und Briefe. Zu der Posthalterei gehörte auch ein Wirtshaus, wo man die Passagiere versorgte. Für den Zwischenaufenthalt der Passagiere gab es sogenannte Passagierstuben.
Es war Ende der 20er Jahre des 19ten Jahrhunderts und muss für den Wirt damals ein wichtiges Ereignis gewesen sein, als der Großfürst Alexander von Russland auf einer seiner Reisen nach Berlin hier frühstückte. Aus diesem Grund bekam das Wirtshaus dann den Namen "Gasthof zum Großfürsten Alexander". Das Gasthaus ist auf diesem Ausschnitt einer 1902 verschickten Ansichtskarte zu sehen. Es befand sich etwa in Höhe der Kirche in Vogelsdorf, da, wo heute die südliche Fahrspur der B 1/5 verläuft. Es wurde noch zu DDR-Zeiten abgerissen und damit der Platz für den Ausbau der Fernverkehrsstraße F1 geschaffen.
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Das Schloss in Vogelsdorf |
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Das Vogelddorfer Schloss befand sich südlich der Bundesstraße B1/5, etwa in Höhe der Kirche.Während der NS-Zeit war hier die Führerinnenschule des BDM- Obergaues Berlin. Nach dem Krieg wurde das Schloss abgerissen, das Material wurde zum Bau von Neubauernhäusern verwendet.
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Kindergarten Vogelsdorf |
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Kindergarten am Arthur-Hertz-Platz - Foto 1994 Helmut Thamm
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Ledigenheim in Vogelsdorf |
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Es wurde gebaut für die Mitarbeiter des VEB Cairina - Foto 1994 Helmut Thamm
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Die Hoffmann-Villa |
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Diese Villa in der Schillerstraße gehörte dem Reichstagsabgeordneten Adolf Hoffmann (1858-1930) - heute in einem jämmerlichen Zustand.
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Fröhlichs Frühstücksstube |
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Fröhlichs Frühstücksstube war an der Fernverkehrsstraße 1 gelegen, später wurde es Winges Frühstücksstube. Stolz zeigen sich die Automobilisten mit ihren Fahrzeugen und die Wirtsleute vor ihrer Gaststätte.
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Funkstunde |
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Radioempfang am 20.10.1928 in Vogelsdorf
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Försterweg |
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Der Försterweg noch vor der Bebauung
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Gasthaus am Krummen See |
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In den 20er Jahren ein sehr beliebtes Gasthaus in der Seestraße in Vogelsdorf. Es scheint, als wäre auch die Ohlsenbande hier eingekehrt. Die Gäste waren jedoch überwiegend Sommerfrischler aus Berlin; Wirt war damals Franz Lehnigk. Ab 1948 bewirtschafteten Oskar Lehnigk und seine Frau Irmgard die Gaststätte und die dazu gehörende Landwirtschaft. Speisen gab es nun nicht mehr, nur noch Getränke. Durch das hohe Abgabensoll von landwirtschaftlichen Produkten an den Staat wurde es aber für die Eheleute Lehnigk immer schwieriger, das Lokal neben ihrer Landwirtschaft zu betreiben und 1955 wurde die Gaststätte schließlich geschlossen.
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Vogelsdorf am Grassee |
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In der Mitte ist die Fläche zu sehen, auf der sich heute die Grassee-Siedlung befindet . Bild aus einem Prospekt der Fa. City 7b
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"Hochhaus" in Neu-Vogelsdorf |
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Da es das einzige größere Haus in Vogelsdorf war, wurde es von den Vogelsdorfern "Hochhaus" genannt. Hier war das "Kleine Warenhaus" in dem es alles gab, was man so täglich benötigte. Zu DDR-Zeiten wurde es dann der Konsum. Die Straße hieß während der nationalsozialistischen Zeit "Adolf-Hitler-Straße", davor war es die Memelerstraße und heute ist es die "Spreestraße"
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Lindengarten |
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Saal dieser Gaststätte in Vogelsdorf wurde viele Jahre als Versammlungsraum für Einwohnerversammlungen, für Gemeinderatssitzungen für und als Vereinslokal genutzt - Foto 1994 Helmut Thamm
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Albertshain in Neu-Vogelsdorf |
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Diese Ansichtskarte, die am 5. Juli 1912 geschrieben wurde, zeigt ein Gehöft an einem Torfstich. Wo genau diese Aufnahme gemacht wurde, habe ich nicht herausbekommen, aber vielleicht weiß einer der Leser, wo dieses Haus stand oder noch steht. "Alberthain" (ohne s) war um 1900 die Bezeichnung eines Gebietes, auf dem sich die ersten 7 Familien (die lustigen Sieben) südlich des Mierwerder ansiedelten. Später wurde das Gebiet "Neu-Vogelsdorf" genannt, aber der Name Alberthain wurde noch einige Jahre verwendet. Auf einer Landkarte von 1903 findet man für das Gebiet nördlich des Krummen Sees bis zur Tasdorfer Straße noch die Bezeichnung "Alberthain (Neu-Vogelsdorf)". Wenn man heute im Internet nach Alberthain "googelt", wird man auf die Kreuzung Annenstraße/Luisenstraße in Petershagen-Eggersdorf geführt. Dieser Punkt liegt ganz dicht an der Grenze zu Vogelsdorf. Die alte Bezeichnung "Alberthain" muss also noch irgendwo vermerkt sein.
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Der Krumme See in Neu-Vogelsdorf |
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Eine Ansichtskarte, die am 15. Juni 1926 verschickt wurde. Hier ist der See noch ohne jegliche Bebauung zu sehen.
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Der Krumme See in den 30er Jahren |
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Auf dieser Ansichtskarte vom Krummen See in Neu-Vogelsdorf ist reger Badebetrieb zu sehen. Man erkennt im Hintergrund die Seitenfront des damals sehr beliebten Gasthauses am Krummen See sowie die dazugehörige Bauernwirtschaft.
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Schloss Rückseite |
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Blick vom Schlosspark, über den Mühlenteich auf die Rückseite des Fredersdorfer Schlosses
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Die Vogelsdorfer Schule |
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Bis 1970 gab es in Vogelsdorf in der Dorfstraße 4 noch eine Schule. Hier sehen wir den Lehrer Walter Wilsch mit seinen Schülern zum Schulschluss.
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Autobahntankstelle in Vogelsdorf |
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Dieses Bild wurde 1959 von Herrn Günter Baumbach aufgenommen. Es zeigt die Autobahn-Anschlussstelle Vogelsdorf mit der damaligen Tankstelle. Im Hintergrund ist die Brücke der Fernverkehrsstraße F1 über die Autobahn zu sehen, rechts die Tankstelle und im Vordergrund die Unterführung für den Zehnbuschgraben. Aufgenommen wurde das Bild von der Autobahnbrücke Fredersdorfer Straße. Es ist noch wenig Verkehr auf der Autobahn, weit und breit kein Fahrzeug zu sehen - außer einem "P50 Trabant", ein Fahrzeug, welches gerade erst seit zwei Jahren in den Sachsenring Automobilwerken Zwickau gefertigt wurde. Da die Tankstelle nur an der Fahrbahn in Richtung Rüdersdorf war, hatte man für die Fahrzeuge in der Gegenrichtung eine praktische - heute allerdings undenkbare - Lösung gefunden; der Grünstreifen war durch eine Überfahrt unterbrochen und lediglich zwei Vorfahrtsschilder regelten den Verkehr und so musste man, wenn man tanken wollte, zwei Mal die Gegenfahrbahn kreuzen - kann man sich das heute vorstellen?
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Alte Minol-Tankstelle |
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Direkt an der Autobahnauffahrt Vogelsdorf war diese Minol-Tankstelle - die einzige in weitem Umkreis. Dies ist ein Zeitungsausschnitt vom "Neuen Tag" am 13.August 1968
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Verwaltungsgebäude |
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Das Verwaltungsgebäude des VEB Cairina, Aufzuchtbetrieb für die Cairina 2000 Flugente, Foto 1994 Helmut Thamm
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Überschwemmung |
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Rüdersdorfer Straße 1939 (?)
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Winges Frühstücksstube |
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Winges Frühstücksstube wurde 1988 abgerissen, um für den Ausbau der Frankfurter Chaussee Platz zu schaffen
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Wirtschaftsgebäude |
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Das unvollendete Wirtschaftsgebäude des VEB Cairina, Aufzuchtbetrieb für die Cairina 2000 Flugente - Foto 1994 Helmut Thamm
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