Historische Bilder Altlandsberg-Süd
Plan Altlandsberg-Süd
Plan Altlandsberg-Süd


Alte Schule

Vor der Fertigstellung der Schule in der Posentschen Straße wurde hier in der Bruchmühler Straße unterrichtet. Die Aufnahme wurde etwa 1929 gemacht.

Alte Schule
Schule Altlandsberg-Süd
Schule Altlandsberg-Süd

Die 1930 gebaute Schule in der Posentschen Straße.

Schule Altlandsberg-Süd

Schule in Alrlandsberg-Süd in der Posentschen Straße, gebaut 1930/31, Aufnahme etwa 1931

Schule Altlandsberg-Süd
Schule Altlandsberg-Süd
Schule Altlandsberg-Süd

Der Anbau wurde 1936 errichtet.

Bäckerei Fredersdorfer Chaussee

Bäckerei Schwonke in der Fredersdorfer Chaussee um 1930, heute eine Filiale der Bäckerei Noebe

Bäckerei Fredersdorfer Chaussee
Colonialwarenladen Alexander Schwengler
Colonialwarenladen Alexander Schwengler

Neben der Bäckerei Schwonke in der Fredersdorfer Chaussee gab es diesen Kolonialwarenladen. Dieses Foto aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts zeigt eines der ersten massiv gebauten Häuser der "Landsberger Chaussee". 1904 hatte Herr Schwengler Probleme, die Baugenehmigung für sein Wohn- und Geschäftshaus zu bekommen. Im damaligen Baufelde (heute zu Fredersdorf-Vogelsdorf gehörend) sollte ursprünglich nur eine Wochenendsiedlung entstehen. Der Laden wurde nach seinem Tode 1926 von seiner Tochter weitergeführt, bis sie 1942 aufgeben musste, weil kontingentierte Ware jetzt nur noch in die Läden von nazitreuen Geschäftsleuten kam.

Altlabdsberg-Süd 1909

Bruchmühler Straße Haus Sonnenberg und der Laden von Fr. Romonath - Ansichtskarte von Wilfried Schulz zur Verfügung gestellt

Altlabdsberg-Süd 1909
Schillerstraße
Schillerstraße

Die Ansichtskarte zeigt das südliche Ende der Schillerstraße und ist aus dem Archiv des Heimatvereins.

Schillerstraße

Blick vom Busentschen Weg in Richtung Schillerstraße - AK ist aus dem Archiv des Heimatvereins.

Schillerstraße
Bruchmühler Straße Ecke Gräfestraße
Bruchmühler Straße Ecke Gräfestraße

Aufnahme von 1915 - die Gräfestraße wurde später in Kronprinzenstraße umgenannt. Heute ist es die Friedric-Engels-Straße. Ansichtskarte aus dem Archiv des Heimatvereins

Gesangverein Altlandsberg-Süd

Aufnahme ca. 1929 in der Gaststätte "Zun schönsten Wiesengrunde" Die Gaststätte war in Altlandsberg-Süd am südlichen Ende der Schillerstraße.

Gesangverein Altlandsberg-Süd
Feuerwehrmann Altlandsberg-Süd
Feuerwehrmann Altlandsberg-Süd

Die FFW Altlandsberg-Süd wurde 1924 gegründet. Auf dem Bild ist Paul Schwarzer mit Sohn zu sehen. Herr Schwarzer war einer der Gründer der FFW in Altlandsberg-Süd.

Bahn frei!

Bruchmühler Straße etwa 1925

Bahn frei!
Großes Hochwasser 1927
Großes Hochwasser 1927

Das Wasser kam von den höher gelegenen Flächen aus Richtung Altlandsberg und überflutete weite Teile des damaligen Altlandsberg-Süd. Die schlecht gepflegten Gräben konnten die Wassermassen nicht aufnehmen und die Katastrophe nahm ihren Lauf. Im "Niederbarnimer Anzeiger" vom 31. August 1927 ist zu lesen: "Das über Nacht hereingebrochene Wasser hat Menschen und Tiere bedrängt, sind doch Hühner und beinahe auch Schweine ertrunken." Das Bild zeigt die Feuerwehr von Altlandsberg-Süd beim Hochwassereinsatz am Ende der Bruchmühler Straße. Bis Ende der 80er Jahre gab es alle paar Jahre immer wieder große Überflutungen in dem nun zu Fredersdorf gehörenden Ortsteil und erst eine umfassende Sanierung der Entwässerungssysteme brachte eine Besserung.

)Großes Hochwasser 1927

Die Feuerwehr im Einsatz beim Hochwasser in der Bruchmühler Straße (etwa 1927) Bild wurde von Familie Benz zur Verfühgung gestellt.

)Großes Hochwasser 1927
Badeanstalt in Altlandsberg-Süd
Badeanstalt in Altlandsberg-Süd

1899 entstand in B a u f e l d e, einem Gebiet zwischen dem damaligen Fredersdorf-Ostbahn und der Stadt Altlandsberg, eine Wochenendsiedlung - hauptsächlich siedelten sich Erholung suchende Hauptstädter dort an. 1909 erfolgte die Eingemeindung nach Altlandsberg als Ortsteil "Altlandsberg-Süd" und bald wurden auch die ersten Wohn- und Geschäftshäuser dort gebaut. Seit 1957 gehört diese Siedlung nun zu Fredersdorf. Soviel zur Geschichte, weil heute viele unserer Einwohner mit dem Namen Altlandsberg-Süd oder gar Baufelde nichts mehr anfangen können. Diese Ansichtskarte wurde 1910 verschickt und zeigt eine "Badeanstalt im Fließ". Sie befand sich am Ende der verlängerten Beethovenstraße, also etwa hinter dem Grundstück Schillerstraße 1. Hier gab es sogar Umkleidekabinen, das Fließ war an dieser Stelle erheblich verbreitert worden und Jung und Alt gaben sich dem, damals durchaus noch exotischen, Badevergnügen hin. Leider wurde diese Badeanstalt nach dem Ersten Weltkrieg eingeebnet, so dass heute nichts mehr davon übrig ist.

Fredersdorfer Chaussee

Die Ansichtskarte wurde 1925 verschickt. Die Aufnahme wurde wahrscheinlich 10 Jahre früher gemacht. Links sieht man das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Stolle, gebaut um 1905, als Altlandsberg-Süd noch Baufelde hieß. Heute ist es die Nr. 97. Unter dem Balkon war ein Laden. Hier gab es bei Frau Laurisch Kurzwaren, später war Herr Gebert mit seinen Modellbahnen in dem Laden und in den 50er Jahren wurde daraus eine Lebensmittelverkaufsstelle mit Frau Scholz als Verkäuferin. Im Hintergrund der Aufnahme ist die Reklame der Zimmerei von Benno Jacoby zu sehen.

Fredersdorfer Chaussee
Eisenwaren-Haus Martin Rieck - Foto: Archiv Siegfried Groß
Eisenwaren-Haus Martin Rieck - Foto: Archiv Siegfried Groß

Es war zwar nur ein kleines Geschäft in der Fredersdorfer Chaussee, aber eine Fundgrube für die Siedler und Handwerker der Region. Hier konnte man fast alles finden, was man in Haus und Garten so benötigt. In der Nachkriegszeit war die Warenbeschaffung ein heute kaum noch vorstellbares Problem, aber Martin Rieck holte für seine Kundschaft alles heran, was nur irgendwie möglich war. Später wurde aus dem Laden dann ein Industriewaren-Konsum. 1964 gab die Konsumgenossenschaft das Geschäft auf. Nach zweijährigem Leerstand wurde das Haus unter der Leitung von Otto Holz mit Material aus der abgerissenen Gaststätte "Wiesengrund" und von Abrissbauten in Berlin zu einem Veteranenklub umgebaut und im Dezember 1967 eingeweiht. Dieser Klub war dann viele Jahre - bis 1993 - ein beliebter Treffpunkt unserer älteren Bürger.

Kolonialwaren 1925

Kolonialwaren - das waren ursprünglich Erzeugnisse aus Übersee, insbesondere Zucker, Tabak, Reis, Tee, Kaffee und Gewürze. In solchen Läden (heute würden wir sie als "Tante Emma-Läden" bezeichnen) wurden im Prinzip alle Grundnahrungsmittel angeboten, daneben auch noch Seife, Waschmittel und Haushaltsbedarf. Das Haus mit dem Laden auf dieser Ansichtskarte wurde wie viele andere Häuser in Altlandsberg-Süd um 1920 gebaut. Die Stadt Altlandsberg forcierte damals den Kleinsiedlungsbau mit Bauzuschüssen, außerdem wurden günstige Hypothekendarlehen angeboten. Bis etwa 1945 versorgte die Familie Werner in diesem Laden die Siedler mit dem Nötigsten. Danach hatte die Familie Land hier ihren Schreibwarenladen. Mitte der 50er wurde daraus eine HO-Textilverkaufsstelle mit Frau Herde als Leiterin, an die sich heute noch viele erinnern.

Kolonialwaren 1925
Schillerstraße Ecke Bruchmühler Straße
Schillerstraße Ecke Bruchmühler Straße

Eine alte Ansichtskarte aus Altlandsberg-Süd. etwa aus den 20er Jahren

Das "Gasthaus Baufelde" um 1910

Das "Gasthaus Baufelde" (später Hotel und Gaststätte "Zum Sonnenwirt") wurde 1903 gebaut, als es im damaligen Baufelde fast noch keine Wohnhäuser gab. Wenige Jahre später wurde ein großer Saal angebaut. Die Gaststätte entwickelte sich zum kulturellen Mittelpunkt der stetig wachsenden Siedlung, die ab 1909 Altlandsberg-Süd hieß. Hier trafen sich die Kolonisten auf ein Bier und zu Familienfeiern, hier war das Vereinslokal mehrerer Vereine - u.a. des Siedlervereins und des Theatervereins "Apollo". Hier wurde auch regelmäßig Theater gespielt, wobei die Darsteller alle aus den Reihen der Kolonisten kamen. Wie man der Anzeige von 1919 entnehmen kann wurde vor und nach der Vorstellung geschwoft, das kostete dann allerdings 50 Pfennig extra. Als Altlandsberg-Süd 1957 verwaltungsmäßig zu Fredersdorf kam, war die Gaststätte mit ihrem großen Saal immer noch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Anfang der 90er Jahre kam dann das Aus. Heute erinnern sich nur noch die Älteren an die vielen schönen Stunden, die sie dort bei Musik und Tanz verbracht haben.

Das "Gasthaus Baufelde" um 1910
Theaterankündigung
Theaterankündigung

Regelmäßig fanden im Sonnenwirt Theaterabende statt, die vom örtlichen Theaterverein "Geselligkeit" durchgeführt wurden. Die Darsteller kamen aus den Reihen der Mitglieder und Siedler. Anschließend wurde dann noch zünftig geschwoft.

Programm

Die Mitwirkenden kommen alle aus der Siedlung. Die Spielleitung hatte Paul Schwarzer.

Programm
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Manfred Jagnow